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Notfallmedizin

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Zusatzbezeichnungen der Ärztekammer Nordrhein.

Die Zusatz-Weiterbildung Notfallmedizin umfasst die Erkennung drohender oder eingetretener Notfallsituationen und die Behandlung von Notfällen, sowie die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung akut bedrohter Vitalfunktionen.

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Weiterbildungsziel

Ziel der Zusatz-Weiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in der Notfallmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeit.

Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung:

24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der stationären Patientenversorgung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs.1 Satz 1 Weiterbildungszeit:

  • 6 Monate Weiterbildung in Intensivmedizin, Anästhesiologie oder in der Notfallaufnahme unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten
  • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung und anschließend unter Anleitung eines verantwortlichen Notarztes
  • 50 Einsätze im Notarztwagen oder Rettungshubschrauber

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in den rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des Rettungsdienstes der Erkennung und Behandlung akuter Störungen der Vitalfunktionen einschließlich der dazu erforderlichen instrumentellen und apparativen Techniken wie endotracheale Intubation, manuelle und maschinelle Beatmung, kardio-pulmonale Wiederbelebung, Punktions- und Katheterisierungstechniken einschließlich Anlage zentralvenöser Zugänge und Thoraxdrainage- der Notfallmedikation einschließlich Analgesierungs- und Sedierungsverfahren- der sachgerechten Lagerung von Notfallpatienten- der Herstellung der Transportfähigkeit- den Besonderheiten beim Massenanfall Verletzter und Erkrankter einschließlich Sichtung.